Studie aus Cleveland: Risiko der Corona Infektion steigt mit jeder weiteren Impfung

22. Dezember 2022von 3,9 Minuten Lesezeit

Die bivalenten mRNA-Präparate von Pfizer und Moderna wurden keinem klinischen Test auf Wirksamkeit unterworfen. Gerade einmal 8 Mäuse wurden geimpft und infiziert. Deshalb wird jetzt versucht, in prospektiven Studien eine Wirksamkeit zu konstruieren. Aber wirklich erfolgreich sind diese Studien nicht.

Kürzlich erschien eine derartige Studie von einigen Wissenschaftlern an der Cleveland Clinic in Ohio unter dem Titel Effectiveness of the Coronavirus Disease 2019 (COVID-19) Bivalent Vaccine (Wirksamkeit des bivalenten Impfstoffs gegen die Coronavirus-Krankheit 2019 (COVID-19). Es handelt sich um eine retrospektive Kohortenstudie mit Klinikmitarbeitern, die zwischen September und Dezember dieses Jahres den bivalenten Impfstoff erhalten haben. Die meisten erhielten den Pfizer-Cocktail, aber 11 % hatten die Moderna-Version.

So richtig überzeugt von dem bivalenten Impfstoff scheinen die Klinikmitarbeiter nicht zu sein, denn von den 51.011 Personen, die in die Studie einbezogen wurden, entschieden sich nur 10.804 für die bivalente Impfung. Die Kernaussage der Studie behauptet, dass bei den bivalent Geimpften die Wahrscheinlichkeit einer Infektion um 30 % geringer war.

Wobei auch hier wahrscheinlich der übliche Trick angewendet wird, dass Infektionen in den ersten Wochen nach der Impfung entweder komplett ignoriert oder den Ungeimpften zugeschlagen werden. Selbst die angeblichen 30% sind daher mehr als fraglich.

Wie schon in der Studie aus Dänemark, in der Personen mit natürlicher Immunität mit und ohne zusätzlicher Impfung verglichen wurden, stellen auch hier die Autoren fest, dass es in ihrer Kohorte „zu wenige schwere Erkrankungen gab, als dass die Studie hätte feststellen können, ob der Impfstoff die Schwere der Erkrankung verringert hat.

Damit beweist auch die Studie aus Cleveland ebenso wie die aus Dänemark, dass der Schutz durch eine natürliche Infektion perfekt ist und nicht durch eine Impfung verbessert werden kann. Denn genau das ist ja die angebliche Motivation der Impfung, nämlich Schutz vor schwerer Erkrankung und Todesfall.

Aber die Cleveland-Studie liefert noch ein weiteres originelles Ergebnis. Sie sollte die klinische Wirksamkeit der bivalenten Impfstoffe belegen, stellt aber zufällig fest, dass das Risiko einer Covid-19-Infektion mit jeder vorherigen Impfung steigt:

Die Grafik zeigt den Anteil der Teilnehmer, die sich im Laufe der Studie infiziert haben, aufgeschlüsselt nach Tagen seit Beginn der Studie und nach erhaltenen Impfdosen. Wir sehen: Je mehr Impfdosen, desto mehr Infektionen.

Die Autoren weisen darauf hin, dass das Klinikpersonal PCR-Tests durchführen lassen musste, um bezahlten Krankenurlaub zu erhalten, was die Auswirkungen der Testverzerrung zumindest etwas abmildern dürfte.

Hier ist die Übersetzung der Kommentare der Autoren zu dem Ergebnis

Die Assoziation eines erhöhten Risikos für COVID-19 mit einer höheren Anzahl früherer Impfstoffdosen in unserer Studie war unerwartet. Eine einfache Erklärung könnte sein, dass diejenigen, die mehr Dosen erhalten hatten, mit größerer Wahrscheinlichkeit ein höheres COVID-19-Risiko aufwiesen. Auf einen kleinen Teil der Personen könnte diese Beschreibung zutreffen. Die Mehrheit der Probanden in dieser Studie waren jedoch in der Regel junge Menschen, und alle hatten die Möglichkeit, bis zum Beginn der Studie mindestens drei Impfdosen zu erhalten, und sie hatten auch die Gelegenheit dazu. … Dies ist nicht die einzige Studie, in der ein möglicher Zusammenhang zwischen mehr früheren Impfdosen und einem höheren Risiko für COVID-19 festgestellt wurde. … Wir müssen noch viel über den Schutz durch die COVID-19-Impfung lernen, und zusätzlich zur Wirksamkeit eines Impfstoffs ist es wichtig zu untersuchen, ob mehrere Impfdosen, die im Laufe der Zeit verabreicht werden, möglicherweise nicht die positive Wirkung haben, die allgemein angenommen wird.

Interessant ist auch diese Grafik. Sie zeigt, dass eine natürliche Infektion gut gegen Re-Infektion schützt, der Schutz aber abnimmt, je unähnlicher die Varianten des Virus werden:

Wir wissen übrigens, dass die mRNA-Impfstoffe die Entstehung von Varianten und Mutationen massiv fördern, da sie eben Antikörper nur gegen das Spike Protein erzeugen und nicht gegen die anderen Merkmale des Virus, wie das bei der natürlichen Infektion passiert. Die mehrfache Impfung hat zur Folge, dass das Immunsystem regulatorische T-Zellen entwickelt, die es toleranter gegen das Virus machen, sowie Subtyp 4 bei den Antikörpern, die ebenfalls die rasche Bekämpfung des Virus bei Infektion verhindern.

Unter anderem deshalb kommt es zu häufigeren Infektionen mit steigender Zahl der verabreichten Spritzen und damit werden auch die Mutationen noch mehr gefördert.